Legitimation als Voraussetzung für Veränderungen
Viele Erfolgsfaktoren in Veränderungsvorhaben hängen eng mit der Legitimation der Veränderung zusammen. Um die notwendige Legitimation zu erreichen werden 3 Elemente der Legitimation betrachtet.
Die Input-Legitimation beruht auf dem Wunsch nach Beteiligung. Dies wiederum resultiert aus dem natürlichen Bestreben nach Anerkennung und Selbstbestimmung.
Die Throughput-Legitimation ist wichtig, da die Qualität und die Form wie Entscheidungen zustande kommen, von erheblicher Bedeutung sind. Menschen müssen kommunizieren um Herausforerungen meistern zu können.
Die Output-Legitimation beruht darauf, dass wir alle eine Sinnhaftigkeit unseres Handelns benötigen. Es ist der Wunsch nach Rationalität und Nutzen der mit der Output-Legitimation berücksichtigt wird.
Veränderungen können auch nachhaltig bewirkt werden, wenn einer der 3 Elemente nicht oder nur wenig vorhanden ist. Dennoch ist es für den Erfolg von Veränderungen erstrebenswert, möglichst alle 3 Legitimationselemente so weit wie möglich zu verstärken.
Mehr dazu in Ellebracht, Osterhold, Lenz: Systematische Organisations- und Unternehmensberatung, Gabler 2009

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